Sterbebegleitung

Sterbebegleitung – sanftes Geleit bis zum letzten Atemzug

Einen treuen Freund in den letzten Tagen und Stunden zu begleiten, fällt sehr vielen Menschen unglaublich schwer. Man sieht dem Tier an, dass die Krankheit und das Alter ihn schwer zeichnen. Oftmals entscheidet man sich dann dafür, sein Tier in Form von einer Einschläferung beim Tierarzt zu erlösen. Doch gibt es auch andere Möglichkeiten der Sterbebegleitung, um Deinen Vierbeiner im letzten Lebensabschnitt in Würde zu begleiten!

Warten auf den „richtigen“ Augenblick


Den zermürbenden Gedanken vor und nach einer Einschläferung kennen viele Tierbesitzer: Ist es der „richtige“ Zeitpunkt?

In meiner Arbeit als Tierheilpraktikerin durfte ich bei diesen hoch emotionalen Situationen begleiten und weiß, wie sehr diese Frage vor allem nach dem Tod an dir nagen kann.

Eines möchte ich an dieser Stelle vorweg nehmen: Bei Unfällen und schwersten Erkrankungen, in denen ein Tier aufgrund der Einschläferung von schwersten Schmerzen erlöst wird, sehe auch ich als Erleichterung für das Tier und befürworte es in jedem Fall.


Allerdings zeigen mir meine eigenen Erfahrungen auch, dass oftmals zu schnell zu einer Euthanasie geraten wird. Die Seele des Tieres hingegen ist häufig noch nicht bereit, zu gehen. Eine Seele benötigt den Sterbeprozess, um in Frieden gehen zu können. Ich habe festgestellt, dass die Tierbesitzer ebenfalls insgesamt weniger leiden, wenn das Tier von allein verstirbt.

Um dem Tier chronische Schmerzen zu nehmen, ist eine zusätzliche Schmerztherapie zur Sterbebegleitung das A und O.

Der Sterbeprozess als Wegweiser für die Seele

Nach meiner Erfahrung dauert der Prozess des Sterbens etwa 2-5 Tage. Dabei schwinden die Kräfte zusehend und man spürt verschiedene Phasen des Tieres, von nicht Wahrhaben wollen, bis hin zur Akzeptanz der Situation. Diesen Prozess nehmen wir unserem Vierbeiner bei einer Einschläferung. Die Seele unseres Tieres ist dann meist noch nicht bereit, zu gehen und der Übergang wird ihm dadurch erheblich erschwert.

Die Familie wacht während des Sterbeprozesses an seiner Seite, bis zum letzten Atemzug.

Natürlich sind diese Erfahrungen schmerzhaft für die Angehörigen – welcher Abschied fällt einem schon leicht? Aber wenn ein Familienmitglied (Oma oder Opa) verstirbt, wacht die Familie auch an deren Seite, vor allem, wenn es beispielsweise ein Tod aufgrund der Altersschwäche ist.

Unser Hund oder unsere Katze ist doch ebenfalls ein Familienmitglied für uns. Sind wir ihm nicht diesen Prozess irgendwie schuldig?

Es ist normal, dass man als Tierbesitzer sein Tier von Schmerzen erlösen möchte. Der Sterbeprozess beinhaltet nicht nur Schmerzen (die man mit guten Medikationen in einen vertretbaren Rahmen halten kann) sondern Befreiung.

Möchtest Du mehr zum Thema Sterbebegleitung beim Tier erfahren oder bist du dir nicht sicher, wie du dich bei deinem Tier nun verhalten sollst? kontaktiere mich gern! Wir stehen das zusammen durch.

Deine Fellnase ist bereits verstorben und dich beschäftigen noch immer ungeklärte Fragen an ihn? Lies hierzu mehr.
Sabrina Kolbe

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